Neue Fahrzeuge kommen mit fertigem Wartungsplan in Betrieb.
Hauptuntersuchung, UVV-Prüfung, Inspektion, Bremsflüssigkeit: Was ein Fahrzeug an Wartung braucht, hängt an Fahrzeugart und Antrieb — nicht am Gedächtnis der Person, die es anlegt. Wartungsprofile halten das einmal fest. Wird ein Fahrzeug in Betrieb genommen, stehen seine Pläne mit erster Fälligkeit schon im Dialog.

Der fehlende Wartungsplan fällt erst auf, wenn der Termin verpasst ist
Ein Wartungsplan, der nicht existiert, erinnert an nichts. Genau diese Lücke entsteht bei jedem neuen Fahrzeug, solange die Pläne von Hand angelegt werden.
Ein neuer Transporter braucht Hauptuntersuchung, UVV-Prüfung, Inspektion nach Herstellervorgabe, Bremsflüssigkeitswechsel, Klimaservice und den saisonalen Reifenwechsel — sechs Pläne mit sechs Intervallen. Ein Anhänger braucht davon nur zwei, ein E-Fahrzeug eine Inspektion mit längerem Intervall. Wer zwanzig Fahrzeuge im Jahr übernimmt, legt über hundert Pläne an und muss dabei jedes Mal wissen, welche Kombination gilt.
Fehlt einer, merkt es niemand: Die Wartungsübersicht zeigt nur, was geplant ist. Sichtbar wird die Lücke erst bei der nächsten Prüfung oder im Schadenfall — und dann steht die Frage im Raum, warum die UVV-Prüfung nie stattgefunden hat.
Einmal festlegen, bei jedem Fahrzeug anwenden
Ein Wartungsprofil ist das Paket aus Vorlagen, das eine Fahrzeuggruppe braucht. Den Rest erledigt die Inbetriebnahme.
Profil einmal festlegen
Ein Wartungsprofil sagt, für welche Fahrzeuge es gilt — Fahrzeugart, Antrieb oder beides — und welche Wartungsvorlagen dazugehören. Intervalle übernimmt es von der Vorlage oder setzt sie abweichend: beim E-Fahrzeug die Inspektion alle 24 statt 12 Monate.
Fahrzeug in Betrieb nehmen
Ob ein bestelltes Fahrzeug ausgeliefert wird oder ein Fahrzeug direkt im Einsatz angelegt wird: Der Dialog zeigt die passenden Wartungspläne mit erster Fälligkeit, vorausgewählt. Was nicht passt, wird abgewählt — der Rest entsteht mit dem Speichern.
Pläne laufen von selbst
Ab dann rechnet jeder Plan seine Fälligkeit nach Zeit, Kilometern oder Zählwerk, erscheint im Dashboard und in der Terminliste der Fahrzeugakte und erinnert rechtzeitig. Die Fahrzeughistorie vermerkt, welches Profil welche Pläne angelegt hat.
Vier Profile decken einen gemischten Fuhrpark ab
So sieht ein typischer Satz aus. Passen mehrere Profile, gelten alle; enthalten zwei dieselbe Vorlage, gewinnt das mit der kleineren Reihenfolge — hier das E-Profil mit seiner längeren Inspektion.
Gesetzliche Prüfungen, die für ein Fahrzeug nicht gelten, lässt das Profil von selbst aus: keine Abgasuntersuchung am Anhänger, keine ATP-Prüfung ohne Kühlaufbau, keine Gasanlagenprüfung am E-Fahrzeug. Der Vorschlag zeigt diese Zeilen mit Begründung, damit niemand rätselt.
Sie entscheiden, wie viel Automatik Sie wollen
Ein Schalter für den ganzen Fuhrpark, gesetzt von der Fuhrparkleitung.
VorschlagenStandard
Der Dialog listet die passenden Pläne vorausgewählt. Angelegt wird, was bestätigt wird. Die richtige Wahl für die meisten Fuhrparks: Niemand muss an die Pläne denken, und trotzdem entscheidet ein Mensch.
Automatisch
Alle passenden Pläne entstehen ohne Rückfrage — auch wenn ein ausgemustertes Fahrzeug wieder aktiviert wird. Für Flotten mit klaren Regeln und vielen Zugängen.
Aus
Keine Automatik. Profile bleiben nutzbar: in der Fahrzeugakte über „Wartungsprofile anwenden“ und für den Bestand über „Auf Bestand anwenden“.
Jeder Plan startet mit einem Termin, nicht mit einem leeren Feld
Ein Plan ohne Fälligkeit erinnert nie. Deshalb rechnet das Profil die erste Fälligkeit beim Anlegen aus — und der Dialog zeigt sie, bevor Sie bestätigen:
- Datum — Inbetriebnahme plus Intervall. Liegt das in der Vergangenheit, zählt das Intervall ab heute.
- Hauptuntersuchung und UVV — ist am Fahrzeug schon ein Termin hinterlegt, gilt dieser. Der Prüfbericht schlägt das Intervall.
- Kilometer — aktueller Stand plus Intervall, beim Neufahrzeug also der Auslieferungsstand.
- Betriebsstunden und Starts — Zählerstand plus Intervall, sobald der Zähler am Fahrzeug aktiviert ist.
Auch die Fahrzeuge, die schon fahren
Profile helfen nicht nur bei Zugängen. Mit „Auf Bestand anwenden“sehen Sie für ein Profil zuerst, welche Fahrzeuge im Einsatz passen und welche Pläne fehlen — Kennzeichen für Kennzeichen. Erst mit der Bestätigung entstehen sie, in einem Schritt. Was schon geplant ist, bleibt, wie es ist; erfasst werden nur Fahrzeuge in Ihrer Standort-Datensicht.
Für ein einzelnes Fahrzeug steht dieselbe Auswahl in der Fahrzeugakte:„Wartungsprofile anwenden“ im Reiter Wartung. Jede Zuweisung steht in der Historie des Fahrzeugs — mit dem Profil, aus dem die Pläne stammen.
Was nach der Zuweisung passiert
Die Pläne aus einem Profil sind gewöhnliche Wartungspläne. Alles, was die Wartungsplanung sonst kann, gilt für sie genauso.
Prüfintervalle als Regelwerk
Wann ein Fahrzeug zur Hauptuntersuchung muss, folgt aus Fahrzeugart, Erstzulassung und Vorprüfung. Das Regelwerk ist je Mandant einstellbar und rechnet den nächsten Termin selbst.
Zeit, Kilometer, Zählwerk
Fälligkeiten nach Datum, Laufleistung, Betriebsstunden oder Starts — oder was zuerst eintritt. Für Kehrmaschine und Kühlaufbau zählt die Stunde, nicht der Kilometer.
Kilometerstände aus vielen Quellen
Kilometerbasierte Intervalle lesen den Stand des Fahrzeugs — erfasst von Hand, per Sammelerfassung, aus Fahrermeldungen, Betankungen oder dem Tankkarten-Import.
Werkstattauftrag und Historie
Erledigte Wartungen bleiben mit Datum, Kilometerstand, Kosten und Werkstatt am Fahrzeug. Aufträge mit Positionen führt das Werkstattmanagement.
Erinnerungen und Workflows
Fällige HU, UVV und Wartungspläne lösen Erinnerungen aus; Workflow-Regeln schicken Mails oder legen Aufgaben in der Fahrzeugakte an.
Nachweis im Rechtskataster
Eine Pflicht wie die UVV-Prüfung wird mit ihrer Wartungsvorlage verknüpft — ihr Erfüllungsstatus kommt dann aus den aktiven Plänen.
Was Wartungsprofile nicht tun
Vier Punkte, die Sie in einer ernsthaften Auswahl ohnehin finden — deshalb stehen sie hier.
Nur Fahrzeuge, keine Geräte
Wartungsprofile gelten für Fahrzeuge. Geräte und Anlagen bekommen ihre Prüfungen über die Vorlagen ihres Gerätetyps in der Geräteverwaltung.
Kein Rückabgleich
Ein Profil legt Pläne an, es besitzt sie nicht. Ändern Sie später ein Intervall im Profil, bleiben bestehende Pläne unverändert; gelöschte Profile lassen ihre Pläne stehen.
Geltungsbereich: Fahrzeugart und Antrieb
Profile unterscheiden nach Fahrzeugart und Antriebsart. Standort, Marke oder Leasing gegenüber Kauf sind heute kein Kriterium.
Schnittstellen bestätigen nichts
Im Modus „Vorschlagen“ entsteht ein Plan nur nach Bestätigung im Dialog. Fahrzeuge, die über Import oder Schnittstelle angelegt werden, bekommen ihre Pläne dann über „Auf Bestand anwenden“ — oder Sie stellen auf „Automatisch“.
Wartungsprofile und Wartungsplanung
Immer dann, wenn ein Fahrzeug in Betrieb geht: beim Anlegen eines Fahrzeugs im Einsatz, beim „In Betrieb nehmen“ eines bestellten, geplanten Fahrzeugs und — im Modus „Automatisch“ — beim Reaktivieren eines ausgemusterten Fahrzeugs. Geplante Fahrzeuge bekommen bewusst noch keine Pläne, damit für ein Auto, das noch nicht geliefert ist, keine Erinnerungen laufen.
Alle. Ein Elektro-Transporter bekommt die Pläne aus „Pkw & Transporter“ und aus „Elektrofahrzeuge“. Enthalten zwei Profile dieselbe Vorlage, gilt das Profil mit der kleineren Reihenfolge-Zahl — samt seinem Intervall. So lässt sich ein allgemeines Paket gezielt für einen Antrieb überschreiben.
Vom Datum der Inbetriebnahme aus um das Intervall der Vorlage oder des Profils weiter. Ist am Fahrzeug bereits ein Termin für Hauptuntersuchung oder UVV-Prüfung hinterlegt, gilt dieser. Das Kilometerziel ist der aktuelle Stand plus Intervall, bei Betriebsstunden und Starts der Stand des aktivierten Zählers. Ein Fahrzeug, das schon Jahre läuft, bekommt keinen Termin in der Vergangenheit, sondern einen ab heute.
Nein. Hat das Fahrzeug für eine Vorlage bereits einen Plan, wird sie übersprungen — auch wenn jemand den Plan bewusst deaktiviert hat. Der Vorschlag zeigt solche Zeilen als „bereits geplant“. Gesetzliche Prüfungen, die für das Fahrzeug nicht gelten, etwa die Abgasuntersuchung beim Anhänger oder die Gasanlagenprüfung beim E-Fahrzeug, werden ebenfalls ausgelassen.
Nein. „Auf Bestand anwenden“ zeigt für ein Profil zuerst, welche Fahrzeuge im Einsatz passen und welche Pläne angelegt würden, und legt sie dann in einem Schritt an. Erfasst werden nur Fahrzeuge in Ihrer Standort-Datensicht; was schon geplant ist, bleibt unberührt. Einzelne Fahrzeuge lassen sich in der Fahrzeugakte über „Wartungsprofile anwenden“ nachziehen.
Profile pflegt, wer Wartungsvorlagen verwalten darf. Pläne aus Profilen anlegen darf, wer auch Wartungspläne anlegen darf. Den Modus Aus, Vorschlagen oder Automatisch stellt nur, wer die Mandanteneinstellungen verwalten darf — es ist eine Entscheidung für den ganzen Fuhrpark.
Wartungsprofile sind Teil der Wartungsplanung, und die ist in beiden Editionen enthalten. MobilityManager wird als Einmallizenz je Fahrzeug gekauft, Benutzer und Fahrer sind unbegrenzt. Die Preise stehen auf der Preisseite.
Die Bausteine im Detail
Wartungsplanung
Vorlagen, Pläne nach Zeit, Kilometern oder Zählwerk, Prüfintervalle als Regelwerk und Wartungshistorie.
ModulFahrzeugverwaltung
Die Fahrzeugakte mit Lebenszyklus: geplant, in Betrieb, ausgemustert — und dem Schritt dazwischen.
ModulWerkstattmanagement
Werkstattaufträge mit Positionen, Terminen und Status — vom Plan bis zur Abrechnung.
GlossarUVV-Fahrzeugprüfung
Umfang, Frist und Nachweis der jährlichen Prüfung nach DGUV Vorschrift 70.
VorlageUVV-Prüfprotokoll
Die Vorlage für die Prüfung selbst — zum Herunterladen.
PreisePreise & Editionen
Einmallizenz je Fahrzeug, Wartungsplanung in beiden Editionen enthalten.
Sehen Sie, wie ein neues Fahrzeug seine Pläne bekommt.
30 Minuten am laufenden System: ein Wartungsprofil anlegen, ein bestelltes Fahrzeug in Betrieb nehmen und die Pläne im Dashboard wiederfinden.