Berechneter Status · Kein Änderungsdienst · On-Premise

Rechtskataster Software für Fuhrpark, Werkstatt und Gebäude

Welche Vorschriften gelten, wer verantwortlich ist, welche Pflichten folgen und wo der Nachweis liegt. Das Besondere: Eine Pflicht wird nicht abgehakt, sondern berechnet — aus den Wartungsplänen, Unterweisungen und Nachweisen, die Sie ohnehin führen.

4 Erfüllungsquellen

Wartung · Unterweisung · Nachweis · manuell

17 Vorschriften

Starter-Katalog, ohne fachliche Freigabe

0 Gesetzestexte

Struktur, kein Verlagsprodukt

Rechtskataster mit Pflichten, Zuständigkeiten und Fälligkeiten in MobilityManager

Das kennen Sie

Die Pflicht steht in einer Liste. Der Nachweis liegt woanders.

Das Rechtskataster vom Verlag kennt jede Vorschrift, aber kein einziges Ihrer Geräte. Die Wartungsplanung kennt jedes Gerät, aber keine Vorschrift. Dazwischen sitzt jemand mit einem Häkchen.

Das Häkchen, dem niemand mehr glaubt

„DGUV V3 — erledigt“ steht in der Tabelle. Dass drei von 42 Geräten seit Februar überfällig sind, steht in der Wartungsplanung. Beides ist wahr, und beim Audit zählt nur das zweite.

„Wer ist dafür eigentlich verantwortlich?“

Die Prüfpflicht für den Aufzug hatte der Kollege, der im Frühjahr gegangen ist. Ob es eine Vertretung gab, weiß niemand. Eine Vorschrift ohne Verantwortlichen ist eine Vorschrift, die keiner liest.

Fuhrpark, Werkstatt, Gebäude — drei Kataster

UVV und HU beim Fuhrpark, BetrSichV in der Werkstatt, ZÜS und Trinkwasser beim Facility Management. Drei Listen, drei Formate, und kein Ort, an dem der Geschäftsführer sieht, was gerade überfällig ist.

Vom Gesetz zum Nachweis

Betreiberpflichten dokumentieren in drei Schritten

Die Struktur ist bewusst schlicht: Vorschrift, daraus Pflichten, dazu der Nachweis. Der Aufwand steckt im dritten Schritt — und genau den nimmt das System ab, wo es kann.

01

Vorschrift erfassen

Gesetz, Verordnung, DGUV-Vorschrift, Norm, Genehmigung oder interne Vorgabe — unternehmensweit oder je Standort, mit Verantwortlichem und Vertretung, Quelle, Zusammenfassung und Überprüfungsintervall. Oder aus dem Starter-Katalog übernehmen und gegen die Quelle prüfen.

02

Pflichten ableiten

Eine Prüfung, eine Unterweisung, eine Dokumentation, eine Meldung, die Bestellung eines Beauftragten, eine Genehmigung. Jede Pflicht mit Verantwortlichem, optional je Standort, mit Wiederholung in Monaten.

03

Verknüpfen — oder Nachweis erfassen

Eine Pflicht wird mit einer Wartungsvorlage, einem Unterweisungsthema oder einem Nachweis aus der Fahrerakte verknüpft; ihr Status kommt dann aus dem Modul. Alles andere bekommt ein Fälligkeitsdatum und einen Nachweis mit Dokument.

Der eigentliche Hebel

„3 von 42 Geräten überfällig“ — berechnet, nicht gepflegt

Der Status von „DGUV-V3-Prüfung“ ist der Status der 42 Wartungspläne, die diese Vorlage tragen — und die ändern sich jedes Mal, wenn ein Prüfer ein Protokoll bucht. Ein gespeicherter Status wäre zwischen zwei Läufen veraltet. Ein berechneter ist in dem Moment richtig, in dem er gelesen wird.

Deshalb wird im Rechtskataster nichts abgetippt und nichts doppelt gepflegt. Eine Pflicht kennt ihre Quelle: die Wartungsvorlage, das Unterweisungsthema, den Nachweis. Ihr Status folgt daraus — erfüllt, bald fällig, überfällig — samt der Zahl dahinter.

Das ist der Unterschied zum Rechtskataster eines Verlags, in dem jede dieser 42 Zeilen von Hand nachgetragen würde.

Was das System dafür tut

  • Der Status wird bei jedem Aufruf berechnet und nie gespeichert — Dashboard, Auswertung und Erinnerung lesen dieselben Regeln.
  • „Bald fällig“ ist überall dasselbe Fenster: 30 Tage. Ein Überfälliges macht die Pflicht überfällig, egal wie viele Geräte in Ordnung sind.
  • Bei berechneten Pflichten zählt das früheste Fälligkeitsdatum über alle verknüpften Objekte — der erste fällige Aufzug löst die Erinnerung aus, nicht der letzte.
  • Ein Prüfprotokoll, das an einer berechneten Pflicht abgelegt wird, ändert ihren Status nicht — es macht 41 andere Geräte nicht konform.

Vier Erfüllungsquellen

Der Status kommt aus dem Modul, das die Arbeit ohnehin erfasst

Drei Quellen rechnen, eine wird geführt. Welche zutrifft, entscheidet die Pflicht — nicht die Vorschrift, denn eine Vorschrift hat oft beides.

Wartungsvorlage

DGUV V3, UVV, BetrSichV § 14, ZÜS, Feuerlöscher, Trinkwasser, HU/SP: Der Status folgt aus den aktiven Wartungsplänen dieser Vorlage — ein überfälliger Plan macht die Pflicht überfällig, samt Anzahl.

Unterweisungsthema

„Jährliche Unterweisung“ ist erfüllt, wenn niemand aus der Zielgruppe überfällig ist. Beurteilt nach dem Fälligkeitsdatum der offenen Unterweisungen, nicht nach einem gespeicherten Status.

Nachweis aus der Fahrerakte

Staplerschein, ADR, G25: Über alle aktiven Nachweise mit diesem Schlüssel entscheidet das frühere von Gültig-bis und nächstem Unterweisungsdatum.

Manuell

Was kein Modul erfasst, trägt ein eigenes Fälligkeitsdatum und eine Wiederholung. Ein Nachweis mit Datum, Notiz und Dokument rückt die Fälligkeit um das Intervall vor.

Starter-Katalog

17 Vorschriften für den ersten Nachmittag — ausdrücklich ohne fachliche Freigabe

Titel, Kurzname, Rechtsgebiet, Link zur amtlichen Quelle und ein bis drei typische Pflichten mit Intervall. Beim Übernehmen werden die Pflichten an Ihre vorhandenen Wartungsvorlagen gebunden — wo keine passt, entsteht eine manuelle Pflicht mit Hinweis.

RechtsgebietVorschriften im Katalog
Arbeitsschutz
ArbSchGArbStättVBetrSichVDGUV V1DGUV V3DGUV V68TRBS 1201TRBS 1203GefStoffV
Verkehr
DGUV V70StVZO § 29FZV
Gebäude, Umwelt, Brandschutz
BetrSichV Anh. 2 Aufzüge1. BImSchVTrinkwVBrandschutz / LBO
Datenschutz
DSGVO / BDSG

Der Hinweis, den das System bei jeder Übernahme anzeigt: Der Starter-Katalog ist eine Arbeitshilfe ohne fachliche Freigabe. Die Einträge wurden nicht von einer Juristin oder einer Fachkraft für Arbeitssicherheit geprüft und tragen kein Rechtsstand-Datum. Ob eine Vorschrift für Ihre Organisation gilt, ob die Zusammenfassung zutrifft und ob die Intervalle passen, liegt in Ihrer Verantwortung.

Was es bewusst nicht ist

Struktur, nicht Inhalt. Das ist die ehrliche Grenze.

Ein Verlag liefert Gesetzestexte und meldet Änderungen. Eine Fachkraft entscheidet, was für Sie gilt. Das Modul liefert den Rahmen, in dem beides festgehalten wird — und nicht mehr.

Kein Änderungsdienst

Ob eine Vorschrift novelliert wurde, sagt Ihnen ein Verlag; das Modul erinnert im hinterlegten Intervall daran, sie zu überprüfen. Was Sie dabei feststellen, wird als Historie mit Gültig-ab-Datum, Änderungsnotiz und Dokument erfasst — als Gedächtnis, nicht als Rechtsquelle.

Keine Gesetzestexte

Der Starter-Katalog nennt Titel, Kurzname, Rechtsgebiet, Quelle und typische Pflichten mit Intervall — mehr nicht. Die Quelle ist ein Link auf gesetze-im-internet.de, die DGUV oder die BAuA, nicht eine Kopie des Textes mit Rechtsstand.

Keine Rechtsberatung

Ob eine Pflicht für Ihren Betrieb gilt, entscheidet die Fachkraft für Arbeitssicherheit, nicht die Software. Das Feld „anwendbar“ mit Begründung ist genau dafür da — und eine nicht anwendbare Vorschrift bleibt mit dieser Begründung im Kataster stehen.

Für Verantwortliche und Revision

Die Liste, die man einem Prüfer in die Hand gibt

Das Dashboard zeigt, welche Pflichten überfällig oder bald fällig sind und welche Vorschriften auf ihre Überprüfung warten. Die Auswertung liefert alle Pflichten mit Status, Verantwortlichem und Fälligkeit — die eine Liste statt dreier Kataster.

Und der Nachweis liegt dort, wo ein Prüfer ihn sucht: Jedes Dokument wird bei der Vorschrift abgelegt, eine Akte je Vorschrift. Der Nachweis-Eintrag ist der Zeiger, der sagt, welche Pflicht das Papier belegt.

Dashboard mit Zählern

Überfällig, bald fällig, ohne Nachweis, Überprüfung fällig — mit Absprung in die Vorschrift und, bei berechneten Pflichten, ins Modul dahinter.

Auswertung „Rechtskataster“

Alle Pflichten mit Status, Verantwortlichem, Standort und Fälligkeit als CSV, Excel oder PDF.

Erinnerungen über die Automatisierung

Fällige Pflichten und anstehende Überprüfungen sind Terminquellen: E-Mail oder Benachrichtigung X Tage vorher, mit Platzhaltern für Pflicht, Vorschrift und Verantwortlichen.

Nachweise, die nicht änderbar sind

Ein Nachweis wird angehängt, nie bearbeitet: Datum, wer, Notiz, Dokument. Ein Beleg, den man nachträglich ändern kann, ist keiner.

Rechtssicherheit

Rechtssicherheit entsteht nicht aus einer weiteren Liste

Sie entsteht daraus, dass Prüfung, Nachweis und Fälligkeit am selben Objekt hängen und ein Termin nicht mehr an drei Stellen gepflegt wird. Das gilt im Fuhrpark seit Jahren — und mit Anlagen, Unterweisungen und Rechtskataster jetzt auch für Werkstatt und Gebäude.

  • Jede Vorschrift hat einen Verantwortlichen und eine Vertretung. Wer den Starter-Katalog übernimmt, wird zunächst selbst verantwortlich — jemand muss die Überprüfung besitzen.
  • Die Entscheidung „gilt nicht für uns“ bleibt mit Begründung im Kataster. Für die Revision ist sie so wichtig wie die geltende Vorschrift.
  • Der Standortbezug folgt der Datensicht des Systems: Eine Vorschrift oder Pflicht je Standort sieht nur, wer für diesen Standort freigeschaltet ist.
  • Die Daten liegen auf Ihrer Infrastruktur. Welche Pflichten Sie überfällig haben, ist eine Auswertung, die keinen Anbieter etwas angeht.

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ersetzt das nicht. Aber sie bekommt ein Kataster, in dem ihre Entscheidungen festgehalten sind und der Status nicht von der Tagesform einer Excel-Tabelle abhängt.

Häufige Fragen

Alles, was Sie über das Rechtskataster mit MobilityManager wissen müssen

Was ist eine Rechtskataster-Software?

Ein Rechtskataster beantwortet vier Fragen: Welche Vorschriften gelten für uns? Wer ist dafür verantwortlich? Welche Pflichten folgen daraus? Wo liegt der Nachweis? Eine Rechtskataster-Software führt diese Struktur — Vorschrift, Verantwortlicher, Pflicht, Nachweis — und macht Fälligkeiten sichtbar. MobilityManager rechnet die vierte Antwort dabei aus den Modulen aus, die die Arbeit ohnehin erfassen: Wartungsplanung, Unterweisungen und Nachweise in der Fahrerakte.

Ist das ein Rechtskataster mit Änderungsdienst?

Nein. Das Modul liefert keine Gesetzestexte, keine juristische Bewertung und keine Änderungsmeldungen, wenn eine Vorschrift novelliert wird. Stattdessen trägt jede Vorschrift ein Überprüfungsintervall: Sie wird im hinterlegten Rhythmus gegen die verlinkte Quelle gelesen und mit „Überprüft“ bestätigt, Änderungen werden als Historie mit Gültig-ab-Datum und Dokument erfasst. Wer einen Änderungsdienst braucht, kombiniert das Modul mit dem Verlagsprodukt seiner Wahl.

Woher kommt der Status einer Pflicht?

Bei verknüpften Pflichten aus dem jeweiligen Modul: Für „DGUV-V3-Prüfung“ aus den aktiven Wartungsplänen der Vorlage, für „jährliche Unterweisung“ aus den offenen Unterweisungen des Themas, für „Staplerschein“ aus den Nachweisen der Fahrerakte. Bei manuellen Pflichten aus dem eigenen Fälligkeitsdatum. Der Status wird bei jedem Aufruf berechnet und nie gespeichert — mit Anzahl: „3 von 42 überfällig“ statt eines Häkchens. „Bald fällig“ bedeutet überall: innerhalb der nächsten 30 Tage.

Ist der Starter-Katalog fachlich geprüft?

Nein, und das steht beim Übernehmen jedes Mal so da. Die 17 Einträge für Fuhrpark, Werkstatt und Gebäude sind eine Arbeitshilfe des Produktteams — nicht von einer Juristin oder einer Fachkraft für Arbeitssicherheit geprüft, ohne Rechtsstand-Datum. Ob eine Vorschrift gilt, ob die Zusammenfassung zutrifft und ob die Intervalle passen, prüft der Betreiber gegen die verlinkte Quelle und bestätigt es mit „Überprüft“.

Wie dokumentieren wir Betreiberpflichten, die kein Modul erfasst?

Als manuelle Pflicht mit Fälligkeitsdatum und Wiederholung: die Gefährdungsbeurteilung, die Bestellung des Datenschutzbeauftragten, die Anzeige beim Gesundheitsamt. Ein Nachweis mit Datum, Anmerkung und Dokument verschiebt die Fälligkeit um das Intervall. Nachweise sind nachträglich nicht änderbar — ein Beleg, den man bearbeiten kann, ist keiner. Das Dokument liegt bei der Vorschrift: eine Akte je Vorschrift ist das, was ein Prüfer aufschlägt.

Was passiert mit einer Vorschrift, die für uns nicht gilt?

Sie bleibt mit Begründung im Kataster. Ob eine Pflicht für Ihren Betrieb gilt, entscheidet die Fachkraft für Arbeitssicherheit, nicht die Software — und diese Entscheidung ist für die Revision genauso wichtig wie die geltende Vorschrift. Das Feld „anwendbar“ mit Begründung ist genau dafür da.

Brauchen wir Wartungsplanung und Unterweisungen dafür?

Nein. Ohne diese Module werden alle Pflichten manuell mit Fälligkeitsdatum und Nachweis geführt. Mit ihnen werden die verknüpfbaren Pflichten berechnet — das ist der Grund, warum das Rechtskataster neben diesen Modulen steht. Wer es mit der Geräteverwaltung und den Prüfarten für Gebäude kombiniert, bekommt DGUV V3, ZÜS-Prüfung, Feuerlöscher und Trinkwasser als berechnete Pflichten dazu.

Wie erfahren die Verantwortlichen von einer Fälligkeit?

Fällige Pflichten und anstehende Überprüfungen sind Terminquellen der Workflow-Automatisierung: E-Mail oder Benachrichtigung X Tage vorher, mit Platzhaltern für Pflicht, Vorschrift und Verantwortlichen. Bei berechneten Pflichten zählt das früheste Fälligkeitsdatum über alle verknüpften Objekte — der Tag, an dem das erste von 42 Geräten fällig wird, ist der Tag, an dem der Verantwortliche es wissen muss.

Läuft das auch auf unseren eigenen Servern?

Ja. MobilityManager ist als selbst gehostete Software konzipiert und wird als Perpetual-Lizenz verkauft — auf eigener Hardware, in VMware/Hyper-V, in Docker oder Kubernetes, oder bei einem Cloud-Anbieter Ihrer Wahl. Das Rechtskataster ist ein eigenes Lizenzmerkmal und ab Werk aus.

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