Raumregister · Desk Sharing · Besprechungsräume · On-Premise

Raumbuch Software mit Arbeitsplatzbuchung

Erst das Register: welche Räume es gibt, wie viele Arbeitsplätze darin stehen, welche gerade frei sind. Dann die Buchung: Mitarbeitende reservieren Schreibtische und Besprechungsräume selbst — auf demselben Standortbaum, in dem auch Fahrzeuge und Anlagen stehen, mit Regeln, die je Gebäude gelten.

3 Arbeitsplatzarten

Schreibtisch · Besprechungsraum · Werkstattplatz

1 Standortbaum

Räume, Fahrzeuge und Anlagen im selben Katalog

∞ Benutzer

Keine Pro-Benutzer-Gebühren

Raumbuch mit der Belegung von Räumen und Arbeitsplätzen in MobilityManager

Das kennen Sie

Hybrides Arbeiten hat die Schreibtische knapp gemacht — und niemand weiß, wie viele es sind

An zwei Tagen der Woche fehlen Plätze, an drei stehen sie leer. Wer entscheiden soll, ob eine Etage abgegeben oder ein Gebäude angemietet wird, hat dafür keine Zahl — und kein Register.

Das Raumbuch ist eine Excel-Tabelle des Einkaufs

Wie viele Räume das Verwaltungsgebäude hat, steht im Kopf des Hausmeisters. Wie viele Schreibtische darin stehen, in einer Bestellliste von vor drei Jahren. Was davon gerade benutzt wird, weiß niemand.

Der Besprechungsraum ist immer belegt — und leer

Der Outlook-Kalender des Raums ist voll, weil Serien nie beendet werden. Wer den Raum tatsächlich braucht, geht vorbei und schaut, ob Licht brennt. Ein Kalender ist kein Belegungsplan.

Noch ein Tool mit noch einem Standortkatalog

Die Desk-Sharing-App aus der Cloud kennt weder die Gebäude aus dem Fuhrpark noch die Rollen aus dem Verzeichnisdienst. Jeder Standort wird ein drittes Mal angelegt — und die Anwesenheitsdaten liegen bei einem Anbieter.

Erst Register, dann Buchung

Vom Gebäude zum gebuchten Schreibtisch in drei Schritten

Die ersten beiden Schritte ergeben ein vollständiges Raumbuch. Der dritte ist optional — und dauert weniger als die E-Mail, mit der man früher gefragt hat.

01

Gebäude, Etage, Raum im Standortbaum

„GDS13b → 1. OG → Büro 104“ als typisierter Pfad mit Kürzel, Stockwerk, Fläche und Kapazität. Derselbe Baum, in dem Fahrzeuge stationiert und Anlagen eingebaut sind — ein Raum wird einmal angelegt und ist überall derselbe.

02

Arbeitsplätze und Mobiliar erfassen

Jeder Schreibtisch, Besprechungsraum und Werkstattplatz ist eine eigene Einheit mit Bezeichnung, Ausstattung und Vergabe. Eine ganze Nummernreihe entsteht in einem Schritt. Das Mobiliar steht als Inventar im Raum.

03

Buchen — oder zuweisen lassen

Datum und Zeitfenster, optional Gebäude, Art oder Mindestkapazität: Die Suche zeigt nur, was im ganzen Zeitraum frei ist. Wer keinen bestimmten Platz braucht, lässt sich einen zuweisen. Genehmigung nur dort, wo das Gebäude es verlangt.

Der eigentliche Hebel

„Büro 104: 3 Plätze, 1 frei, 7 Geräte“ — das ist die ganze Seite

Desk-Sharing-Apps beginnen mit der Buchung und überlassen das Register einem Grundriss-Editor, den niemand pflegt. Nach einem Jahr stimmt der Plan nicht mehr, und die Buchung meldet Plätze frei, die es nicht mehr gibt.

Hier ist es umgekehrt. Der Raum ist ein Knoten im Standortbaum, der Arbeitsplatz eine Zeile in diesem Raum, das Mobiliar ein Gerät mit Inventarnummer. „Frei“ wird nie gespeichert, sondern aus Buchungen und Sperrungen berechnet — das Register kann der Suche nicht widersprechen, weil beide dieselbe Rechnung lesen.

Und wer doch zu Hause bleibt, gibt seinen Platz mit einem Klick frei. Die Buchung bleibt als abgeschlossen in der Historie, die Kapazität ist zurück im Pool.

Was das System dafür tut

  • Die Verfügbarkeit rechnet mit dem tatsächlichen Ende einer Buchung: Wer um elf auscheckt, gibt den Nachmittag frei.
  • Ein fest zugewiesener Platz erscheint in keiner Suche und zählt nie als frei — nur die zugewiesene Person kann darauf reservieren.
  • Eine Person hält höchstens einen Schreibtisch zur selben Zeit; ein Besprechungsraum kommt dazu, weil das ein normaler Arbeitstag ist.
  • Zwei gleichzeitige Buchungen auf den letzten Platz werden auf Datenbankebene aufgelöst, nicht per Zufall.

Nicht jeder Platz ist gleich

Drei Arbeitsplatzarten, drei Vergabearten, eine Sperrung

Eine Kapazitätszahl am Raum ist wertlos für jemanden, der dann eine Großraumetage nach seinem Platz absucht. Deshalb ist jeder Platz eine eigene Einheit — mit Art und Vergabe.

Schreibtisch

Eine Person, ein Platz. Mit Ausstattung als Freitext, dem Merkmal „höhenverstellbar“ und optional einer Kostenstelle, die die des Raums überschreibt.

Besprechungsraum

Wird als Ganzes gebucht, für bis zu n Personen. Die Buchung trägt die Teilnehmerzahl, die Suche filtert auf „mindestens n“.

Werkstattplatz

Ein Platz in Werkstatt oder Labor mit dem Werkzeug, das dazugehört — dieselbe Buchungslogik wie ein Schreibtisch.

Buchbar

Der Normalfall: frei für jeden, der zur Zielgruppe des Gebäudes gehört. Frei ist, was gerade niemand hält.

Fest zugewiesen

Erscheint in keiner Suche und zählt nie als freie Kapazität. Nur die zugewiesene Person selbst kann darauf reservieren.

Außer Betrieb

Der Platz, den ein Team beim Auszug aufgegeben hat, oder die Station, die einer Maschine gewichen ist — auf unbestimmte Zeit.

Sperrung

Datiert, mit Grund und optionalem Ende: Malerarbeiten, Umbau, Reinigung. Blockiert die Buchung, bleibt im Belegungsplan sichtbar und lässt sich aufheben.

Regeln je Gebäude

Die Hauptverwaltung rationiert Besprechungsräume. Der Bauhof nicht.

Dreihundert Räume in einem Gebäude folgen denselben Hausregeln. Deshalb hängt das Regelwerk am Gebäude oder Standort — und ein Raum übernimmt die Regeln des nächsten Knotens über ihm.

Ein Regelwerk je Gebäude oder Standort

Buchungshorizont, maximale Dauer, Genehmigungspflicht, Gastbuchungen und das Standard-Zeitfenster. Ohne eigene Regel gelten die Standardwerte: Tagesbuchung, 30 Tage Vorlauf, 8 bis 18 Uhr, keine Genehmigung. Ein Gebäude, eine Zeile.

Standort-Datensicht bis in den Raum

Wer für ein Gebäude freigeschaltet ist, sieht dessen Räume mit — die Nachbargebäude nicht. Eine Rollenvorlage „Facility Management“ pflegt Gebäude, Räume, Anlagen und Prüfungen, ohne ein einziges Fahrzeugrecht zu halten.

Sperren, umbuchen, aufheben

Malerarbeiten in Büro 104? Die Sperrung trägt Grund, Beginn und optionales Ende, blockiert die Buchung und bleibt im Belegungsplan sichtbar. Betroffene Buchungen werden umgebucht statt storniert; nach den Arbeiten wird die Sperrung aufgehoben.

Arbeitsplatzbelegung im Überblick

Die Zahl, an der Sie den vollen Dienstag erkennen, bevor er da ist

Das Dashboard zeigt je Gebäude, wie viele Arbeitsplätze es gibt, wie viele gerade frei sind und wie viele Buchungen auf eine Genehmigung warten. Darunter steht die Spitzenbelegung der kommenden Wochen — Tag für Tag, aus den bereits vorliegenden Buchungen.

Spitze, nicht Durchschnitt: Eine Etage, die im Mittel zu 40 % belegt ist und jeden Dienstag zu 100 %, ist voll. Ein Durchschnittswert würde sie als komfortabel melden — und das ist der Grund, warum niemand handelt.

Raumliste mit Zählern

Je Raum: Arbeitsplätze, davon frei, Geräte darin, geltende Regeln. Die Seite, die man aufschlägt, wenn jemand fragt, ob im dritten Stock noch Platz ist.

Belegungsplan je Tag

Ein Zeitstrahl je Arbeitsplatz: wer wann sitzt, wo eine Sperrung liegt, welche Buchung noch nicht genehmigt ist, wer eingecheckt hat.

Genehmigungs-Warteschlange

Nur für die Gebäude, die eine brauchen. Genehmigen oder mit Begründung ablehnen — abgelehnte Buchungen belegen nie, auch nicht für eine Minute.

Serien und Gäste

„Jeden Dienstag und Donnerstag“ wird in einzelne Buchungen aufgelöst und als Ganzes storniert. Ein Gast bekommt einen Platz auf den Namen des Gastgebers, mit Firma für den Empfang.

Was es nicht ist & Datenschutz

Ein Raumbuch, kein Flächenmanagement. Und Buchungsdaten sind Anwesenheitsdaten.

Wer Grundrisse zeichnen, Flächenkosten je Kostenstelle umlegen oder einen Umzug planen will, sucht ein Flächenmanagement — das ist dieses Modul nicht. Es beantwortet, welche Räume es gibt, was darin steht und wer wann wo sitzt. Die letzte Frage ist der Punkt, an dem ein Betriebsrat zu Recht genauer hinsieht.

  • Keine Grundrisse, keine Flächenkosten, keine Umzugsplanung. Ein Importer für die Bestandsaufnahme von Mobiliar ist in dieser Version nicht dabei — ein Gebäude wird von Hand erfasst.
  • Die Daten liegen auf Ihrer Infrastruktur. Es gibt keinen Anbieter, der auswertet, wer wann im Büro war, und keinen Cloud-Vertrag, der das erlaubt.
  • Der Zugriff auf fremde Buchungen ist ein eigenes Recht und standortbezogen eingeschränkt; die Selbstbedienungs-Ansichten zeigen ausschließlich eigene Buchungen.
  • Jede Änderung an einer Buchung läuft über den Audit-Trail der Plattform — dieselbe lückenlose Protokollierung wie im übrigen Fuhrpark.

Eine Betriebsvereinbarung ersetzt das nicht — aber sie lässt sich deutlich leichter schließen, wenn die Antwort auf „wo liegen die Daten“ nicht „bei einem Anbieter in einem anderen Land“ lautet.

Häufige Fragen

Alles, was Sie über Raumbuch und Arbeitsplatzbuchung mit MobilityManager wissen müssen

Was ist eine Raumbuch-Software?

Ein Raumbuch verzeichnet, welche Räume ein Gebäude hat, was in ihnen steht und wozu sie dienen: Gebäude, Etage, Raum mit Kürzel, Fläche und Kapazität, darunter die Arbeitsplätze und das Mobiliar. In MobilityManager sind Räume Knoten desselben Standortbaums, in dem auch Fahrzeuge stationiert und Anlagen eingebaut sind. Die Arbeitsplatzbuchung setzt darauf auf: Schreibtische und Besprechungsräume werden buchbar, wenn man das will — das Register ist auch ohne Buchung vollständig.

Müssen wir unsere Räume ein zweites Mal anlegen?

Nein. Räume sind Knoten im Standortbaum — derselbe Katalog, in dem Fahrzeuge stationiert, Geräte gelagert und Anlagen eingebaut werden. „GDS13b → 1. OG → Büro 104“ ist ein typisierter Pfad mit Kürzel, Stockwerk, Fläche und Kapazität. Wer den Baum bereits pflegt, hat sein Raumbuch; das Modul fügt die buchbaren Einheiten hinzu.

Wie sieht die Arbeitsplatzbelegung im Überblick aus?

Auf drei Ebenen. Die Raumliste sagt je Raum „3 Plätze, 1 frei, 7 Geräte“. Der Belegungsplan zeigt je Arbeitsplatz einen Zeitstrahl für den gewählten Tag — wer wann sitzt, wo eine Sperrung liegt, welche Buchung noch auf Genehmigung wartet. Und das Dashboard zeigt je Gebäude die Spitzenbelegung der kommenden Wochen, Tag für Tag. „Frei“ wird dabei nie gespeichert, sondern immer aus Buchungen und Sperrungen berechnet — das Register kann der Suche nicht widersprechen.

Können Mitarbeitende Besprechungsräume selbst buchen?

Ja, in derselben Selbstbedienung wie Schreibtische. Datum und Zeitfenster wählen, optional Gebäude, Art oder Mindestkapazität — die Suche nach „mindestens acht Personen“ liefert nur Räume, die das leisten, niemals einen Schreibtisch. Die Buchung trägt die Teilnehmerzahl, und ein Raum für zehn nimmt keine Buchung für zwölf an. Eine Person hält höchstens einen Schreibtisch zur selben Zeit, kann aber zusätzlich den Raum buchen, in dem sie nachmittags tagt.

Gelten in jedem Gebäude dieselben Regeln?

Nur wenn Sie das wollen. Buchungshorizont, maximale Dauer, Genehmigungspflicht, Gastbuchungen und das Standard-Zeitfenster hängen als Regelwerk am Gebäude oder Standort; ein Raum übernimmt die Regeln des nächsten übergeordneten Knotens. Ohne eigene Regel gelten die Standardwerte: Tagesbuchung, 30 Tage Vorlauf, 8 bis 18 Uhr, keine Genehmigungspflicht. Die Hauptverwaltung darf ihre Besprechungsräume rationieren, ohne dass der Bauhof es tut.

Wie wird das Mobiliar erfasst?

Als Gerät im Raum: Schreibtische, Stühle und Rollcontainer werden in der Geräteverwaltung mit Inventarnummer geführt, dem Raum zugeordnet und bei der Inventur mitgezählt. Die Raumliste zeigt je Raum, wie viele Geräte darin stehen. Mobiliar zählt gegen keinen Lizenzzähler — bezahlt werden die Arbeitsplätze, nicht die Stühle darin.

Was passiert, wenn jemand bucht und dann doch zu Hause bleibt?

Er gibt den Platz mit einem Klick frei. Die Buchung wird abgeschlossen, der Platz ist für den Rest des Zeitraums sofort wieder buchbar. Dieselbe Logik gilt beim frühen Auschecken: Wer um elf geht, gibt den Nachmittag frei. Eine Serie — „jeden Dienstag und Donnerstag“ — wird beim Anlegen in einzelne Buchungen aufgelöst und lässt sich als Ganzes stornieren.

Ist das ein Flächenmanagement?

Nein. Das Raumbuch ist ein Raumbuch: keine Grundrisse, keine Flächenkosten, keine Umzugsplanung. Es beantwortet, welche Räume es gibt, was darin steht und wer wann wo sitzt — auf demselben Standortbaum wie Fahrzeuge und Anlagen. Ein Importer für die Bestandsaufnahme von Mobiliar ist in dieser Version nicht dabei; ein Gebäude wird von Hand erfasst, Arbeitsplätze als Nummernreihe in einem Schritt.

Brauchen wir dafür die Parkplatzverwaltung?

Nein, die beiden Module laufen unabhängig voneinander. Sie teilen sich den Standortbaum, die Fahrerakte und die Rollen — und dieselbe Buchungsmechanik, bewusst kopiert und nicht abstrahiert, damit Stellplatz und Schreibtisch getrennt weiterwachsen dürfen. Wer beides einsetzt, hat Parkplatz und Arbeitsplatz für den Bürotag in einem System.

Läuft das auch auf unseren eigenen Servern?

Ja. MobilityManager ist als selbst gehostete Software konzipiert und wird als Perpetual-Lizenz verkauft — auf eigener Hardware, in VMware/Hyper-V, in Docker oder Kubernetes, oder bei einem Cloud-Anbieter Ihrer Wahl. Bei Arbeitsplatzbuchungen ist das kein akademischer Punkt: Wer wann im Büro saß, ist eine Anwesenheitsauswertung, und diese Daten verlassen Ihre Infrastruktur nicht.

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