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Das E-Auto tankt nicht mehr. Mit der Tankkarte geht Ihnen der Kilometerstand verloren.

Beim Verbrenner kam die Laufleistung mit jeder Tankquittung. Beim E-Fahrzeug, das an der Wallbox lädt, kommt sie nicht mehr — und die Mehrkilometer im Leasingvertrag bleiben bis zur Rückgabe unsichtbar. Mit der MobilityManager Fahrer-App melden Fahrer ihren Stand in einer Minute, das Rückgabe-Cockpit rechnet daraus die Nachzahlung zum Vertragsende hoch.

Rückgabe-Cockpit mit prognostizierten Mehr- und Minderkilometern je Leasingfahrzeug in MobilityManager
Das Problem

Mit dem Antrieb wechselt auch die Datenquelle

Viele Fuhrparks kennen die Laufleistung ihrer Fahrzeuge, ohne je danach gefragt zu haben: Die Tankkartenabrechnung liefert sie mit. Wer elektrifiziert, verliert diese Quelle, ohne es zu merken.

Ein E-Fahrzeug lädt zu Hause, auf dem Firmenparkplatz oder an der öffentlichen Säule. Abgerechnet werden Kilowattstunden und Ladezeit. Ein Kilometerstand steht auf diesen Belegen in aller Regel nicht. Was bleibt, sind Werkstattbesuch und Reifenwechsel — ein paar Stände im Jahr, bei einem Antrieb, der seltener in die Werkstatt muss.

Für gekaufte Fahrzeuge ist das ein Schönheitsfehler. Für geleaste ist es teuer: Der Kilometerleasingvertrag rechnet jeden Mehrkilometer bei der Rückgabe ab. Ob ein Fahrzeug auf 120.000 oder 135.000 km zusteuert, sollte man im zwölften Monat wissen, nicht im 36.

QuelleVerbrennerE-Fahrzeug
TankkarteBei jeder Betankung, meist mehrmals im MonatEntfällt — das Fahrzeug tankt nicht mehr
Laden zu Hause oder am Standort—Wallbox und Ladeabrechnung liefern in der Regel keinen Kilometerstand
Öffentliche Ladesäule—Abgerechnet werden kWh und Ladezeit, nicht die Laufleistung
Werkstatt, ReifenwechselEin- bis dreimal im JahrEin- bis dreimal im Jahr — und der Wartungsbedarf ist geringer
Die Tücke

Fehlende Stände machen das Risiko kleiner, nicht größer

Man könnte meinen, eine dünne Datenbasis ergebe eine ungenaue, aber im Mittel richtige Prognose. Das Gegenteil ist der Fall. Liegen im Auswertungsfenster kaum Stände, rückt die Hochrechnung an den Durchschnitt über die gesamte Nutzung heran. Ein Fahrzeug, das seit einem Fahrerwechsel deutlich mehr fährt, wird an seiner ruhigeren Vergangenheit gemessen — und die erwartete Nachzahlung fällt zu niedrig aus.

Das Rückgabe-Cockpit verschweigt das nicht. Jede Zeile trägt eine Konfidenz:

  • Hoch — mindestens zwei Kilometerstände im Auswertungsfenster, der jüngste höchstens 45 Tage alt.
  • Mittel — mindestens ein Stand im Fenster oder einer, der höchstens 90 Tage alt ist.
  • Niedrig — weder noch. Die Zahl ist dann eher zu klein als zu groß.

Rechnerisch genügt eine Meldung im Monat, damit jedes Fahrzeug dauerhaft auf „hoch“ steht: Im voreingestellten Fenster von drei Monaten liegen dann drei Stände, und der jüngste ist nie älter als 45 Tage.

Fahrer-App

Der Kilometerstand kommt vom Fahrer — geprüft vom Büro

Keine Excel-Abfrage per Rundmail, keine Fotos im Postfach. Eine Meldung, ein Prüfschritt, ein bestätigter Stand in der Fahrzeugakte.

Kilometerstand in der MobilityManager Fahrer-App erfassen: Fahrzeug, Wert und Ablesezeitpunkt
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Melden in einer Minute

In der Fahrer-App die Kachel Km-Stand öffnen, Fahrzeug wählen, Wert und Ablesezeitpunkt erfassen, absenden. Auf Android Auto liest die App den Stand je nach Fahrzeug direkt aus dem Auto — gesendet wird erst, wenn der Fahrer ihn bestätigt hat.

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Prüfen im Büro

Die Meldung landet in der Prüfliste der Fuhrparkverwaltung. Liegt sie unter dem letzten Stand oder springt sie um mehr als 5.000 km, steht ein Hinweis daneben. Übernehmen, korrigiert übernehmen, Rückfrage oder Ablehnen — der Fahrer sieht den Status in seinem Verlauf.

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Wirken in der Prognose

Erst die übernommene Meldung wird ein bestätigter Kilometerstand in der Fahrzeugakte. Von dort liest ihn die Leasingprognose — dieselbe Reihe, in die auch Telematik, Werkstatt und manuelle Einträge schreiben.

Prüfliste der Fahrermeldungen im MobilityManager mit Übernehmen, Rückfrage und Ablehnen
Erinnerung

Damit die Meldung nicht vom guten Willen abhängt

Die Workflow-Automatisierung bringt eine fertige Aktion mit:„Erinnerung: Km-Meldung an Fahrer“. Sie läuft im Abstand, den Sie festlegen, und erreicht jeden Fahrer, dem ein Fahrzeug im Einsatz fest zugeordnet ist — per E-Mail und als Benachrichtigung im MobilityManager. Poolfahrzeuge bleiben außen vor; ihr Stand kommt bei Abholung und Rückgabe der Buchung.

Auf der anderen Seite rechnet ein Tagesdienst alle Leasingfahrzeuge neu durch und verschickt einen Sammelbericht an die Empfänger, die Sie hinterlegen: voreingestellt jedes Fahrzeug ab 105 % Nutzungsgrad als überfahren, bis 80 % als deutlich unterfahren, mit der Konfidenz in einer eigenen Spalte. Eine Mail über alle Auffälligen, nicht vierzig einzelne.

1 MinuteMeldung in der App
45 Tagemax. Alter für Konfidenz „hoch“
105 %Standardschwelle „überfahren“
1 MailSammelbericht über alle Fahrzeuge
Rückgabe-Cockpit

Aus dem Stand wird ein Betrag in Euro

Das Cockpit rechnet die Tagesleistung jedes Leasingfahrzeugs auf das Vertragsende hoch, zieht die Freigrenze ab und bewertet den Rest mit dem Mehr- oder Minderkilometersatz des Vertrags. Oben stehen fünf Zahlen über die Flotte — erwartete Nachzahlungen, erwartete Gutschriften, Verträge mit Ende in 90 Tagen und die Fahrzeuge, die Aufmerksamkeit brauchen. Darunter eine Zeile je Fahrzeug, sortiert nach Risiko.

Bei E-Fahrzeugen lohnt der Blick in beide Richtungen. Ein Wagen, der über seinen Vertrag fährt, kostet bei der Rückgabe. Einer, der im Pool stehen bleibt, weil Kollegen lieber den Diesel nehmen, kostet auch — Minderkilometer werden meist zu einem niedrigeren Satz erstattet und häufig gedeckelt. Wer beide früh sieht, kann Fahrzeuge tauschen oder die Vertragskilometer anpassen, solange der Leasinggeber noch verhandelt.

Fehlt im Vertrag ein Satz, zeigt das Cockpit keine Null, sondern „Vertrag unvollständig“. Für jedes Fahrzeug lässt sich der Rechenweg aufklappen; der Excel-Export trägt alle Spalten, mit denen sich die Endabrechnung des Leasinggebers nachprüfen lässt.

Wie das Rückgabe-Cockpit rechnet — Schritt für Schritt

Grenzen

Was das System nicht leistet

Vier Punkte, die Sie in einer ernsthaften Auswahl ohnehin finden — deshalb stehen sie hier.

Keine Ladestands-Telematik

Ladezustand, Reichweite und Ladevorgänge in Echtzeit liest das System nicht aus. Telematik liefert Kilometerstände über angebundene Provider, keinen Akkustand.

Keine Push-Benachrichtigungen

Die Erinnerung an die Kilometermeldung kommt per E-Mail und als Benachrichtigung im MobilityManager. Eine Push-Nachricht aufs Telefon verschickt die App nicht.

Kein Kilometerstand per CarPlay

Apple bietet dafür keine Schnittstelle. Auf dem iPhone wird der Stand von Hand eingegeben; Android Auto liest ihn je nach Fahrzeug aus.

Keine Ladekarten- oder THG-Verwaltung

Ladekarten als eigene Objekte, Wallboxen als Anlagen mit Wartung oder die THG-Quote sind nicht Teil des Systems. Restwertverträge bewertet das Rückgabe-Cockpit nicht.

Häufige Fragen

E-Fahrzeuge, Kilometerstände, Leasing

Weil die ergiebigste Quelle wegfällt. Bei einem Verbrenner bringt jede Tankkartenbuchung einen Kilometerstand mit, oft mehrmals im Monat. Ein E-Fahrzeug, das zu Hause, am Standort oder an der Säule lädt, erzeugt Abrechnungen über kWh und Ladezeit — der Kilometerstand steht dort in aller Regel nicht. Übrig bleiben Werkstatt und Reifenwechsel, also wenige Stände im Jahr.

Die Hochrechnung auf das Vertragsende verliert ihre Grundlage. Das Rückgabe-Cockpit stuft jede Prognose ein: hoch nur bei mindestens zwei Kilometerständen im Auswertungsfenster und einem jüngsten Stand, der höchstens 45 Tage alt ist. Wichtiger noch ist die Richtung des Fehlers: Ein dünner Kilometerstrom zieht die Tagesleistung nach unten — die erwartete Nachzahlung wird unterschätzt, nicht überschätzt.

Für eine hohe Konfidenz genügt rechnerisch eine Meldung im Monat: Im voreingestellten Fenster von drei Monaten liegen dann drei Stände, und der jüngste ist nie älter als 45 Tage. Die Workflow-Aktion „Erinnerung: Km-Meldung an Fahrer“ schickt den zugeordneten Fahrern im eingestellten Abstand eine E-Mail und eine Benachrichtigung im MobilityManager. Poolfahrzeuge sind ausgenommen — dort kommt der Stand aus Abholung und Rückgabe der Buchung.

Nein. Jede Meldung aus der App wartet auf die Prüfung im Büro. Ein Wert unter dem letzten Stand oder ein Sprung um mehr als 5.000 km wird markiert. Erst die übernommene Meldung wird ein bestätigter Stand in der Fahrzeugakte; ältere Meldungen, die dadurch überholt sind, werden als überholt gekennzeichnet. Ein nachgereichter Stand mit älterem Datum ergänzt die Kilometerhistorie, ohne den aktuellen Stand zurückzusetzen.

Die Fahrer-App für iOS und Android ist zur Veröffentlichung in App Store und Google Play eingereicht und befindet sich dort in der Prüfung. Sobald sie freigegeben ist, laden Fahrer sie aus dem jeweiligen Store und verbinden sie per QR-Code aus dem MobilityManager mit ihrem Konto.

Die App läuft über Mobile Connect: 2 € je benanntem Benutzer und Monat, mindestens 29 € im Monat, jährlich abgerechnet — für die Relay- wie für die Direktverbindung. Das Rückgabe-Cockpit gehört zum Vertragsmanagement und ist nicht gesondert lizenziert. Die Heimladen-Abrechnung und die Car-Policy sind Teil der Edition Professional.

Ja. Im Relay-Betrieb baut Ihre Installation die Verbindung nur nach außen auf; das Relay ruft nie hinein, und die Inhalte sind Ende-zu-Ende verschlüsselt. Wer MobilityManager selbst veröffentlichen kann oder muss, verbindet die App stattdessen direkt mit der eigenen Installation.

Sehen Sie, wie Ihre E-Flotte zum Vertragsende steht.

30 Minuten am laufenden System: eine Kilometermeldung aus der App, ihre Prüfung im Büro und die Rückgabe-Prognose, die sich daraus ergibt.