Historisches Preisbeispiel: Dieser Artikel verwendet die Preisliste vor dem 5. Oktober 2026. Seine Lizenzbeträge, Rabatte, Pflegekosten und Ersparnisrechnungen sind keine aktuellen Angebote. Die neuen Einmallizenzen kosten 115 € (Essentials) oder 233 € (Professional) je Fahrzeug, mindestens 10 Fahrzeuge. Erstes Jahr Pflege inklusive; danach optional 20 % des Netto-Lizenzwerts, mindestens 490 €/Jahr. Aktuelle Preise und Rechner enthalten Mobile Connect, Ressourcen und eine neue Kalkulation.
Der Markt für Fuhrparksoftware ist unübersichtlich: SaaS-Plattformen mit monatlichen Gebühren dominieren das Angebot. Für Unternehmen, die volle Datenkontrolle und kalkulierbare Kosten suchen, gibt es jedoch eine echte Alternative. Dieser Vergleich zeigt, wo die Unterschiede liegen – und welches Modell zu welchem Unternehmen passt.
Typische SaaS-Angebote im Überblick
Modulare SaaS-Fuhrparkplattform
Der häufigste Typ: eine Cloud-Plattform mit modularem Abo, bei der Funktionen wie Corporate Carsharing als Zusatzmodul gebucht werden. Die Stärke liegt in der einfachen Einführung und dem niedrigen Einstiegspreis.
- Lizenzmodell: Monatliches Abonnement, typischerweise ab rund €3/Fahrzeug/Monat für die Basis
- Corporate Carsharing: häufig rund €10/Fahrzeug/Monat zusätzlich
- Deployment: Ausschließlich Cloud/SaaS
- Datenspeicherung: Beim Anbieter
- Zielgruppe: Kleine bis mittlere Flotten, schnelle Einführung
Mobility-Cloud für Sharing-Szenarien
Plattformen mit Fokus auf Carsharing-Betreiber und Corporate-Mobility-Szenarien. Gut für Unternehmen, die externe Sharing-Dienste aufbauen wollen.
- Lizenzmodell: SaaS, Preise meist auf Anfrage
- Deployment: Cloud-only
- Stärke: Externe Sharing-Szenarien, öffentliche Flotten
- Zielgruppe: Enterprise, Städte, Verkehrsbetriebe
Telematik-orientierte Lösung
GPS-Tracking kombiniert mit Fuhrparkverwaltung. Stark im Außendienst-Segment, meist schwächer bei internem Corporate Carsharing.
- Lizenzmodell: Monatlich, typischerweise ab rund €9/Fahrzeug/Monat
- Besonderheit: Hardware (OBD-Tracker) als Zusatz
- Zielgruppe: Außendienstflotten mit Tracking-Bedarf
MobilityManager (On-Premise, Perpetual-Lizenz)
MobilityManager ist die einzige moderne Flottenmanagement-Plattform, die als Einmallizenz auf Ihrer eigenen Infrastruktur betrieben wird.
- Lizenzmodell: Essentials ab €98 pro Fahrzeug als Perpetual-Lizenz – Sie zahlen pro Fahrzeug, nur für die Fahrzeuge, die Sie verwalten
- Deployment: On-Premise-Fuhrparksoftware ohne laufende Kosten, Docker, Kubernetes, Private Cloud
- Datenspeicherung: Vollständig bei Ihnen
- Zielgruppe: Unternehmen mit Datenschutzanforderungen, mittlere bis große Flotten
Direktvergleich: Die wichtigsten Kriterien
| Kriterium | Typische SaaS-Plattform | MobilityManager |
|---|---|---|
| Lizenzmodell | SaaS/Abo | Einmallizenz |
| On-Premise Deployment | ❌ in der Regel nicht | ✅ |
| Datensouveränität | ⚠️ Cloud des Anbieters | ✅ Ihre Infra |
| DSGVO (Daten in DE) | ✅ meist | ✅ (eigener Server) |
| Kosten nach 5 Jahren (25 Fzg.) | ~€13.500–15.500 | ~€5.450 |
| Preisgarantie | ❌ | ✅ |
| Unbegrenzte Benutzer | ⚠️ abhängig vom Tarif | ✅ |
| Multi-Tenant | ⚠️ je nach Anbieter | ✅ |
| Auto-Zuweisung | ⚠️ je nach Anbieter | ✅ |
| Genehmigungsworkflows | ⚠️ je nach Anbieter | ✅ |
| REST-API | ⚠️ teils limitiert | ✅ |
| SSO/OIDC (Azure AD) | ⚠️ oft nur in höheren Tarifen | ✅ (Enterprise) |
| Docker/Kubernetes | ❌ | ✅ |
Welches Modell passt zu welchem Unternehmen?
Wann ist SaaS die richtige Wahl?
SaaS-Lösungen eignen sich besonders wenn:
- Die Flotte unter 10 Fahrzeuge umfasst und kein IT-Know-how vorhanden ist
- Eine schnelle Einführung ohne eigene Infrastruktur höchste Priorität hat
- Hardware-Integration (GPS-Tracker) eine zentrale Anforderung ist
- Das Budget nur für geringe monatliche Beträge ausgelegt ist
Wann ist MobilityManager die bessere Wahl?
MobilityManager gewinnt klar wenn:
- Datenschutz und DSGVO-Compliance nicht verhandelbar sind (z.B. öffentliche Hand, Kliniken, Finanzdienstleister)
- Die Flotte 10+ Fahrzeuge umfasst und Kosten kalkulierbar sein sollen
- Multi-Tenant-Betrieb für mehrere Niederlassungen benötigt wird
- Eine bestehende IT-Infrastruktur vorhanden ist (Windows Server, Linux, Docker)
- Langfristige Kostenperspektive wichtiger ist als der niedrige Einstiegspreis
- Die Organisation keine Vendor-Abhängigkeit eingehen will
Die Kostenfrage über 5 Jahre
Das stärkste Argument für eine Einmallizenz ist die langfristige Kostenentwicklung:
Beispiel: 25 Poolfahrzeuge
| Jahr 1 | Jahr 2 | Jahr 3 | Jahr 4 | Jahr 5 | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Typisches SaaS-Abo (€9,90/Fzg.) | €2.970 | €2.970 | €3.119* | €3.119 | €3.275* | €15.453 |
| MobilityManager | €3.050** | €600 | €600 | €600 | €600 | €5.450 |
*) 5% Preiserhöhung einkalkuliert – historisch üblich bei SaaS-Anbietern **) Essentials-Lizenz für 25 Fahrzeuge €2.450 einmalig + Hosting-Setup ~€600
Ersparnis über 5 Jahre: ~€10.003
Fazit
Die Wahl zwischen SaaS und On-Premise ist letztlich eine Frage der Prioritäten. Wer schnell starten will und die Datenspeicherung beim Anbieter akzeptiert, ist mit einem SaaS-Dienst gut bedient. Wer Datensouveränität, kalkulierbare Kosten und keine Vendor-Abhängigkeit braucht, ist bei MobilityManager an der richtigen Adresse.
Das Beste: Sie müssen sich nicht zwischen Features entscheiden. MobilityManager bietet alle Enterprise-Funktionen – Auto-Zuweisung, Genehmigungsworkflows, Multi-Tenant, REST-API, SSO – in der Einmallizenz inklusive.
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